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Subkutanes Hämatom des Kopfes

Auch bekannt als: Beule

Das subkutane Hämatom des Kopfes (vom lat. sub- – unter, cutis – Haut und griech. haematoma – Blutgeschwulst) ist eine lokale, begrenzte Ansammlung von Blut, die sich in der Schicht des Fettgewebes strikt zwischen Epidermis und dem Sehnenhelm befindet.

In der Traumatologie ist dies die häufigste und am wenigsten gefährliche Form von geschlossener Weichteilverletzung des Kopfes.

Ätiologie und Pathophysiologie

Bei einem direkten häuslichen Schlag mit einem stumpfen Gegenstand oder einem Sturz kommt es zu einem Riss kleiner subkutaner Arterien und Venen. Das austretende Blut gelangt in die Schicht des subkutanen Fettgewebes (Schicht „C“ in der Struktur der Kopfhaut).

Das Hauptmerkmal der Pathogenese ist das Vorhandensein zahlreicher harter fibröser Septen (Trabekel) in dieser Schicht, die die Haut vertikal mit der Aponeurose verbinden. Diese Septen wirken wie Waben und verhindern, dass sich das austretende Blut seitlich ausbreitet. Infolgedessen sammelt sich das Blut lokal und dehnt die Gewebe, wodurch eine gespannte, sich über die Oberfläche erhebende Schwellung entsteht.

Klinische Signifikanz

Bei der Untersuchung stellt der Arzt eine dichte, runde und stark schmerzhafte Schwellung fest, die sich bei Verschiebung der Haut mitbewegt. Ein Hämatom erreicht niemals kritische Volumina, die systemischen Blutverlust verursachen könnten.

Es gibt eine klassische diagnostische Falle, die mit diesem Zustand verbunden ist. In den ersten 24 Stunden werden die Ränder des Hämatoms mit Fibrin durchtränkt und werden steinhart, während das Zentrum weiterhin mit weichem, flüssigem Blut gefüllt ist. Bei Palpation einer solchen Struktur (dichter Rand an den Rändern und Vertiefung in der Mitte) könnte ein unerfahrener Fachmann fälschlicherweise einen eingedrückten Schädelknochenbruch vermuten. Zur Ausschlussdiagnose eines Bruches ist eine Röntgenaufnahme immer erforderlich. Die Behandlung eines subkutanen Hämatoms beschränkt sich auf die lokale Anwendung von Kälte in den ersten Stunden zur Blutstillung und Gefäßkrampf.

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