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Im Gegensatz zur PCR, die das genetische Material des Virus nachweist, wird der ELISA meist zum Nachweis der immunologischen Spur (Antikörper) eingesetzt, die das Virus im Organismus des Patienten hinterlassen hat.
Der Methode liegt das Prinzip der molekularen Erkennung nach dem „Schlüssel-Schloss-Prinzip“ zugrunde. Der diagnostische Prozess besteht aus folgenden Schritten:
Das Enzym spaltet das Substrat und verändert dadurch die Färbung der Flüssigkeit in der Vertiefung. Je intensiver die Färbung (optische Dichte), desto höher ist die Konzentration (der Titer) der Antikörper im Blut des Patienten.
Der ELISA ist das wichtigste Instrument zur Bestimmung des Stadiums eines Infektionsprozesses. Er ermöglicht dem Arzt nicht nur, den Kontakt des Patienten mit einer Infektion zu bestätigen, sondern auch die Antikörper in Klassen (IgM, IgG, IgA) einzuteilen und ihre Avidität (Bindungsstärke) zu bestimmen.
Mit der ELISA-Methode werden insbesondere folgende Untersuchungen durchgeführt:
Wenn der ELISA ein positives Ergebnis für Antikörper gegen eine neue Infektion liefert, erfordert die Diagnose häufig eine Bestätigung durch komplexere Methoden (beispielsweise Immunoblotting oder PCR).
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