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Adjuvans

Auch bekannt als: Immunstimulans

Adjuvans (von lat. adjuvans — helfend, unterstützend) ist eine spezifische pharmakologische Komponente, die in einigen modernen Impfstoffen enthalten ist. Seine Hauptaufgabe besteht darin, die Immunantwort des Körpers auf das verabreichte Impfstoff-Antigen zu verstärken.

Ätiologie und Pathophysiologie

Historisch gesehen wurden die ersten Impfstoffe aus ganzen, wenn auch abgetöteten Mikroben hergestellt. Sie waren reaktogen, gaben jedoch einen starken Schutz, da sie viele natürliche „Gefahrensignale“ enthielten.

Moderne Impfstoffe sind maximal sicher. Sie enthalten:

  • Aktive Komponente — abgeschwächte Viren, abgetötete Mikroorganismen, ihre Teile (Proteine, Zucker) oder genetisches Material;
  • verschiedene Hilfsstoffe, darunter einige, die Adjuvantien sind.

Ein Adjuvans verstärkt die lokale Immunität (dient als chemische Sirene, die eine große Anzahl verschiedener Immunzellen in den Injektionsbereich lockt), was den Einsatz niedrigerer Antigendosen in Impfstoffen ermöglicht.

Klinische Signifikanz

Am häufigsten verwendete Adjuvantien sind Aluminiumsalze (Hydroxid oder Phosphat).

Unerwünschte Wirkungen nach der Impfung (Schwellung, Rötung, Verhärtung und Schmerzen an der Injektionsstelle) sind häufig darauf zurückzuführen, dass das Adjuvans in das subkutane Fettgewebe gelangt.

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