Die Diaskopie (von griechisch dia – durch und skopeo – schauen) ist eine einfache, aber wichtige Diagnosemethode in der Dermatologie, die darin besteht, mit einem durchsichtigen Gegenstand (Objektträger, Glasspatel oder durchsichtiges Lineal) auf das Ausschlagselement zu drücken.
Das Verfahren ermöglicht eine Entblutung der Haut an der Druckstelle durch Verdrängung des Blutes aus den Gefäßen des Mikrozirkulationsbettes.
Die Methode wird zur Differentialdiagnose von Flecken verwendet:
Die Diaskopie wird auch bei der Diagnose des tuberkulösen Lupus erythematodes eingesetzt (Apfelgelee-Symptom – die Knötchen färben sich bei Druck gelblich-braun).
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