Die Embolisation der Gebärmutterarterie ist eine moderne minimal-invasive Methode der röntgenologischen endovaskulären Behandlung, die in einer selektiven künstlichen Okklusion (Blockierung) des Gefäßkanals des Uterusmyoms besteht.
Das Verfahren wird von einem interventionellen Chirurgen unter örtlicher Betäubung durch eine Punktion der Oberschenkelarterie durchgeführt. Unter Röntgenkontrolle wird ein Mikrokatheter in die Gebärmutterarterien eingeführt, wo kalibrierte Polymer-Mikrokügelchen (Emboli) injiziert werden. Sie bleiben im perifibroiden Gefäßgeflecht stecken, das terminal ist (keine Kollateralen hat). Dies führt zu einer irreversiblen Ischämie und einer aseptischen Nekrose (Infarkt) des myomatösen Knotens. Im Laufe der Zeit wird das Gewebe des Knotens durch Fibrose mit anschließender Hyalinose ersetzt, und sein Volumen nimmt ab. Das gesunde Myometrium ist aufgrund des entwickelten Netzes von Umgehungsgefäßen nicht betroffen.
Die EMA ist eine wirksame Alternative zur Hysterektomie und Myomektomie, insbesondere bei multiplen Knoten und hohem Operationsrisiko. Sie ermöglicht es, die Symptome von Myomen und Adenomyose in 90-95 % der Fälle zu lindern. Die wichtigsten Vorteile: Erhaltung der Gebärmutter, keine Vollnarkose und keine Schnitte, kurze Erholungszeit. Charakteristisch ist das Postembolisationssyndrom (Schmerzen, Fieber) am ersten Tag, das eine Anästhesie erfordert.
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