Die Laparoskopie (von griechisch lapara – Leiste, Gebärmutter, skopeo – schauen) ist ein moderner minimalinvasiver chirurgischer Zugang, der die Visualisierung und Manipulation in der Bauchhöhle ermöglicht. Die Operation wird über kleine Punktionen (Trokaröffnungen mit einem Durchmesser von 5-10 mm) unter Verwendung einer Endovisionskamera durchgeführt.
Die Technik erfordert die Anwendung von Carboxyperitoneum (Insufflation von Kohlendioxid in die Bauchhöhle mit einem Druck von 10-12 mmHg), um einen Operationsraum („Arbeitsraum“) zu schaffen. Das optische System bietet eine mehrfache Vergrößerung des Operationsfeldes und eine hervorragende Ausleuchtung. Dies ermöglicht dem Chirurgen eine präzise Gewebedissektion, Gefäßkoagulation und Trennung dünner Verwachsungen bei minimaler Traumatisierung der umliegenden gesunden Strukturen.
In der modernen Gynäkologie ist die Laparoskopie der Goldstandard für die Diagnostik peritonealer Formen der Endometriose (sie ermöglicht es, Heterotopien zu erkennen, die im Ultraschall und im MRT nicht sichtbar sind), der Genitaltuberkulose (Biopsie von milchigen Ausschlägen) und der Beurteilung der Durchgängigkeit der Eileiter. Sie ermöglicht die Durchführung komplexer rekonstruktiver Operationen (Myomektomie, Entfernung von Infiltraten, Hysterektomie) mit kurzer Rehabilitationszeit, geringem Risiko für postoperative Verwachsungen und besserem kosmetischen Ergebnis.
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