Die Zahnrestauration (lat. restauratio) beschreibt ein biokompatibles Material zum Verschluss von Defekten, die durch Karies oder Verletzungen verursacht wurden. Das Hauptziel der Zahnrestauration ist die Wiederherstellung der anatomischen Form und Funktion sowie die Versiegelung der Zahnhartsubstanz.
Moderne Füllmaterialien (lichthärtende Komposite) binden sich an die Zahnsubstanz (bekannt als Adhäsion) durch Bildung einer Hybridzone mittels eines Adhäsivsystems. Glasionomerzemente bilden eine chemische Bindung mit der Zahnsubstanz. Dies ermöglicht nicht nur den Verschluss von Defekten, sondern auch die Wiederherstellung der mechanischen Stabilität der Zahnkrone. Eine richtig platzierte Restauration isoliert das Dentin vollständig von der äußeren Umgebung, verhindert das Eindringen von Bakterien in den Zahn und stellt die Form und Funktion eines oder mehrerer Zähne wieder her.
Die Qualität der Restauration wird durch ihre Passgenauigkeit an die Defektränder der Zahnhartsubstanz bestimmt. Sekundärkaries entsteht bei Vorhandensein von Mikrorissen (Verlust der Undurchlässigkeit). Die Langlebigkeit der Restauration hängt vom verbleibenden Zahngewebe, der Einhaltung des restaurativen Protokolls durch den Zahnarzt, der Qualität der verwendeten Materialien und der Mundhygiene des Patienten ab.
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