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Röntgenkontrast

Auch bekannt als: Radioverpackung, Röntgendichte

Der Röntgenkontrast (lateinisch radiopacitas) ist die physikalische Eigenschaft von Geweben und Materialien, Röntgenstrahlen zu absorbieren. Objekte mit hohem Kontrast absorbieren mehr Strahlen, wodurch sie auf einem Röntgenbild heller oder weißer erscheinen.

Differentialdiagnose

Die verschiedenen Strukturen des Kiefer- und Gesichtsbereichs weisen unterschiedliche Kontraste auf:

  • Emaille- und Metallic-Designs haben den höchsten Kontrast (helles Weiß).
  • Dentin und Knochengewebe – mittlerer Kontrast.
  • Pulpa und Entzündungsherde – geringer Kontrast (dunkle Bereiche).

Klinische Bedeutung

Der Arzt nutzt den Kontrastgrad der verschiedenen anatomischen Strukturen auf dem Röntgenbild, um verschiedene pathologische Prozesse zu diagnostizieren und die Qualität der Behandlung zu kontrollieren. Der Röntgenkontrast von Füllungsmaterialien ermöglicht es, sich zu vergewissern, dass der Wurzelkanal dicht, ohne Hohlräume und bis zum Apex gefüllt ist. Diese Eigenschaft ist auch für die Diagnose von kondensierender Osteitis, fibröser Knochendysplasie und anderen Prozessen entscheidend, bei denen der Knochen deutlich heller als normal aussieht.

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