Die Myomektomie (von griechisch mys – Muskel, oma – Tumor, ektomē – Exzision) ist eine rekonstruktiv-plastische organerhaltende Operation zur chirurgischen Entfernung von Leiomyomknoten unter Erhaltung des Gebärmutterkörpers und der Menstruationsfunktion.
Das Wesentliche des Eingriffs ist die Dissektion der serösen Membran und des Myometriums über dem Knoten, seine Exzision (Enukleation) von der Pseudokapsel und die sorgfältige schichtweise Naht des Bettes. Eine kritische Phase ist die Blutstillung und die genaue Aneinanderreihung der Myometriumschichten, damit sich eine vollwertige, solide Narbe bildet, die bei künftigen Schwangerschaften einer Dehnung standhält. Je nach Lokalisation des Knotens (submukös, intramural, subserös) wird der Zugang gewählt: Hysterorektoskopie, Laparoskopie oder Laparotomie.
Die Myomektomie ist der Goldstandard für die Behandlung von symptomatischen Uterusmyomen bei Frauen im gebärfähigen Alter, die eine Schwangerschaft planen. Durch den Eingriff werden die Symptome (Blutungen, Schmerzen, Kompression benachbarter Organe) beseitigt und die Anatomie der Gebärmutter wiederhergestellt. Zu den Hauptrisiken gehören der Blutverlust während der Operation, die Bildung von Adhäsionen und das Risiko eines Rezidivs (Wachstum neuer Knoten) in 15-30 % der Fälle innerhalb von 5 Jahren nach der Operation.
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